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Vorratsgesellschaften

Der Kauf einer Vorratsgesellschaft ist der einfachste und schnellste Weg zu sofortiger Handlungsfähigkeit ohne Haftungsrisiken

Es gibt viele Wege eine Kapitalgesellschaft zu gründen. Der schnellste und einfachste ist der Erwerb einer Vorratsgesellschaft. Die Firma ist bereits registriert und das Gesellschaftskapital vollständig eingezahlt. Die Vorratsgesellschaft ist bei seriösen Anbietern selbstverständlich völlig frei von Forderungen und Verbindlichkeiten.

 

Ein klarer Vorteil für den Kauf einer bereits existierenden Vorratsgesellschaft liegt darin, dass der langwierige Gründungs- und Eintragungsprozess der Kapitalgesellschaft übersprungen werden kann. Diese Schritte hat bereits im Vorfeld der Verkäufer übernommen. Erst mit Übertragung der Vorratsgesellschaft auf neue Anteilseigner ist die Kapital- oder Personengesellschaft fähig, Geschäftstätigkeiten aufzunehmen. Die dabei zu wählenden Rechtsformen sind u.a. die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und die AG (Aktiengesellschaft). Gerade bei der GmbH überspringt der Käufer die Haftungsrisiken einer GmbH in Gründung (GmbH i. G. oder auch Vor-GmbH). Obwohl die Gründung beim Verkauf soweit abgeschlossen ist, hat das Registergericht trotz alledem eine Prüfungspflicht, da der Kauf einer Vorratsgesellschaft wie eine Neugründung betrachtet wird. Geprüft wird z. B. ob das Stammkapital hinterlegt ist und gegebenenfalls weiteres Kapital in Form von Sachwerten vorhanden ist. Selbstverständlich muss der Käufer sämtliche Angaben über Firmensitz und Geschäftsführer angeben und offenlegen. Mittlerweile werden in Deutschland auch Vorratsgesellschaften auf Grundlage des ausländischen Rechts angeboten. Großer Beliebtheit erfreut sich hier z. B. die englische Limited. Dabei ist eine englische Vorratsgesellschaft voll geschäftsfähig aber noch nicht gewerblich tätig gewesen. Sie verfügen über eine Steuernummer und sind bereits im englischen Zentralregister gelistet. Ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil vom Kauf einer Vorratsgesellschaft ist, dass beim Kauf einer älteren (bereits existierenden) Gesellschaft die Bonität steigt und gegebenenfalls höhere Kredite vergeben werden. Wichtig zu unterscheiden sind die Begriffe Mantelgesellschaft und Vorratsgesellschaft. Hier kommt es häufig zu Verwechslungen bzw. werden in einem Atemzug genannt. Dabei handelt es sich bei einer Vorrats-GmbH bzw. Vorrats-AG um neue, inaktive und damit unbelastete Firmen. Bei Mantel-GmbH bzw. Mantel-AG handelt es sich um stillgelegte Firmen, die Verkauft werden.

 

 

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